® T. und A. Susdorf, 2012-2017
     Escape to paradise
Weltreise unlimited
Wir erinnern uns an beeindruckende Tierbegegnungen, (eis-) kalte Nächte unter dem faszinierenden Sternenhimmel der Südhalbkugel, an fettlastige Bratwürste (Boerewors) über wärmendem Lagerfeuer auf einsamen Campingplätzen, an  das Farbspiel der roten Sanddünen der Namibwüste, an abenteuerliche Fahrten auf Tiefsandpisten, an die  unendlichen Weiten der Wüsten und Grassavannen, an ermüdend lange Autofahrten durch Landschaften wie aus  dem Bilderbuch.       Am 1. Juli 2012 starteten wir unsere große Reise  mit einem Flug von Frankfurt nach Windhoek in Namibia.  Dort holten wir das vorab von uns gemietete  Allradfahrzeug mit Dachzelt (Toyota Hilux Single Cab)  ab und machten uns auf eine abenteuerliche  Selbstfahrertour durch Namibia, Botswana und Sambia.  Insgesamt 65 Tage verbrachten wir im südlichen Afrika.
Ein Winter im südlichen Afrika
unsere Reiseroute:
Blutkuppe, Namibia
Namibia. Ein Land, dass inzwischen von vielen Urlaubern bereist wird. Und das merkt man:  eine sehr gute touristische Infrastruktur, gute Straßen, viele Europäer und Südafrikaner.  Wir mussten eine ganze Weile umherreisen, bis wir einen kleinen Eindruck von “echten”  Namibia bekamen: Im Kaokoveld begegneten wir Himbas und lernten deren traditionelle  Lebensweise kennen, im Namib-Naukluft-Park hatten wir das Gefühl, erstmals in der Wildnis  Afrikas angekommen zu sein und konnten diese oft ganz allein genießen. Bei einem Autounfall  stellten wir fest, dass die Apartheid in Namibia noch sehr präsent ist. Bei einer Bootsfahrt  auf einem Einbaum kamen wir Krokodilen und den mächtigen Nilpferden beunruhigend nahe. Botswana ist weniger vom Tourismus geprägt und damit wesentlich ursprünglicher und  authentischer als Namibia. Steinhäuser gibt es hier nur in Städten, die Nationalparks  und Tierreservate sind für Besucher erschlossen, aber nicht überlaufen. Wir übernachteten  auf Campingplätzen bis zu 20km entfernt von anderen Menschen inmitten der Wildnis ohne  schützende Zäune. Wir standen mit unserem Mietwagen des öfteren plötzlich inmitten einer  Elefantenherde, bei denen schon die Tierbabys größer waren als unser Gefährt. Wir  beobachteten zwei Löwinnen beim morgendlichen Sonnenbaden. Erlebnisse, die bei uns bis heute  Gänsehaut verursachen. Sambia haben wir nur ein paar Tage besucht, unser Reiseziel waren die Victoriafälle.  Wir fragten uns mehrmals, ob Mühe und Geld diese Unternehmung wert waren: ein chaotischer,  langwieriger und überteuerter Grenzübertritt, Polizeikontrollen, schlechte Straßen, sehr  streng riechende Menschen und laute nächtliche Dorffeste - das alles für einen der größten  Wasserfälle der Welt? - Ja, es hat sich gelohnt. Die Erinnerungen daran gehören zu den lustigsten und  unglaubwürdigsten unserer Weltreise. Windhoek (Namibia)- Waterbergplateau - Etosha Nationalpark - Kamanjab -  Epupafälle - Seisfontein - Twyfelfontein - Khoaribschlucht -  Vingerklip - Erongo-Gebirge - Spitzkoppe - Swakopmund -  Walvis Bay - Namib-Naukluft-Park - Sesriem-Canyon -  Soussusvlei - Naukluftgebirge - Windhoek - Gobabis -  Maun (Botswana) - Moremi Nationalpark -  Central Kalahari Game Reserve -  Caprivi-Streifen (Namibia) -  Victoriafälle (Sambia) -  Mudumu-Nationalpark (Namibia)-  Caprivistreifen - Rundu -  Grootfontein -  Windhoek