® T. und A. Susdorf, 2012-2024
Weltreise unlimited
Ein Wintertraum im finnischen Lappland
Nachdem uns auf unserem dreimonatigen Skandinavientrip jeder zweite Finne fragte,  weshalb wir Lappland im Sommer und nicht im Winter besuchen,  war für uns schnell klar: das müssen wir uns anschauen. Bisher war  Winterurlaub in Skandinavien für uns aufgrund der Kälte undenkbar,  aber klar: die Nordlichter standen ganz weit oben auf der Wunschliste…   Im Februar 2020 flogen wir für eine Woche nach Lappland, Ziel war die Gegend um Ylläs. Aus Bequemlichkeit und da wir nicht einschätzen konnten,  was da auf uns zukommt, buchten wir eine individuelle Pauschalreise   mit Flug, Auto, Ferienhaus und ein paar Ausflügen.  Dieser Urlaub gehört zu den schönsten Reiseerlebnissen, die wir bisher machen  durften… und somit war klar: Wir kommen wieder! Im Januar 2022 und 2023 war es dann soweit: Erneut flogen wir für eine Woche nach Ylläsjärvi, nun aber  individuell mit Flug, Auto und Ferienhaus. Im Januar 2024 sind wir erneut rückfällig geworden und haben 2 Tage Rovaniemi angehängt, um den Weihnachtsmann mal im Winter zu besuchen  und uns ein wenig durch die Hauptstadt des Nordens zu schlemmen. Und Weihnachten 2024  haben wir uns das Ganze mal zur Zeit der Polarnacht angeschaut.  Inzwischen waren wir also 5x im winterlichen Finnisch-Lappland  und wir haben noch lange nicht genug davon…
Finnland. Genauer gesagt: finnisch Lappland. Eine Gegend, die wir im Sommer 2019 sehr ausgiebig bereist haben und im Winter 2020 nicht wiedererkannten. Wir rechneten mit vielem, aber nicht mit dieser unglaublichen Schönheit der Natur und unserer Begeisterung dafür. Das Licht der kurzen Polartage, die Schneemassen und zur Krönung mehrfache Polarlichtbeobachtungen in dieser Stille, die verschneite Landschaften mit sich bringen. Nun wissen wir, weshalb die Finnen ihren Winter hoch oben im Norden lieben! Wir haben uns ebenfalls verliebt!
Wir erinnern uns an unbeschreibliches Abenteuer in hüfthohem  Schnee, Thermokleidung und Winterboots über drei bis fünf Kleidungsschichten, traumhaftes Licht bei stundenlangen Sonnenauf-  und -untergängen, Autofahrten im Schneegestöber, Eisskulpturen  im Eishotel, eine Huskytour bei -24°C, vereiste Brillen und Gesichter,  das Warten auf Polarlichter in eiskalten Nächten und unglaubliche  Glücksgefühle, als sie plötzlich auftauchten, Adrenalinschübe beim Motorschlittenfahren und Fatbikefahren und die Enteisung von Flugzeug  und Landebahn vorm Heimflug.